Asthma bronchiale – wenn die Luft plötzlich knapp wird

Asthma bronchiale erkennen, behandeln und besser atmen. Individuelle Therapie und moderne Diagnostik im mvz|krause – jetzt beraten lassen.

Sie gehen die Treppe hoch und merken: Die Luft reicht nicht. Ein pfeifendes Geräusch beim Atmen, Husten in der Nacht, ein Druck auf der Brust. Vielleicht denken Sie zuerst an eine Erkältung oder mangelnde Fitness. Doch solche Beschwerden können auf Asthma bronchiale hinweisen.

Viele Patienten fragen uns: „Muss ich damit leben oder kann man etwas tun?“
Die gute Nachricht: Mit der richtigen Behandlung lässt sich Asthma bronchiale gut kontrollieren. Sie können aktiv bleiben, Sport treiben und Ihren Alltag genießen.


Was ist Asthma bronchiale?

Asthma bronchiale ist eine chronische Erkrankung der Atemwege. „Chronisch“ bedeutet: Sie begleitet den Körper über längere Zeit. „Bronchial“ bezieht sich auf die Bronchien – das sind die Luftkanäle in der Lunge.

Bei Asthma bronchiale reagieren diese Bronchien besonders empfindlich. Die Schleimhaut schwillt an, die Muskeln ziehen sich zusammen, und zäher Schleim entsteht. Die Atemwege werden enger. Luft kommt schlechter hinein und hinaus.

Das Ergebnis spüren Sie direkt: Husten, Engegefühl oder Atemnot.

Typisch ist, dass die Beschwerden anfallsartig auftreten. Zwischen den Anfällen fühlen sich viele Menschen völlig gesund.


Ursachen und Risikofaktoren

Warum entwickelt jemand Asthma bronchiale? Meist wirken mehrere Faktoren zusammen.

Häufige Auslöser sind:

  • Allergien gegen Pollen, Hausstaub oder Tierhaare
  • Infekte der Atemwege
  • kalte Luft oder körperliche Anstrengung
  • Zigarettenrauch oder Luftverschmutzung
  • Stress oder starke Gefühle

Auch die Veranlagung spielt eine Rolle. Wenn Eltern Asthma oder Allergien haben, steigt das Risiko.

Manche Menschen entwickeln Asthma bronchiale erst im Erwachsenenalter, etwa durch berufliche Reizstoffe wie Staub oder Chemikalien.


Symptome und wann Sie zum Arzt sollten

Asthma zeigt sich nicht immer gleich. Manche Betroffene husten nur, andere bekommen plötzlich (anfallsweise) schlecht Luft. Dieses kann zum Beispiel bei bestimmten Witterungslagen oder nur beim Pollenflug auftreten. Zusätzlich gibt es Asthmaformen, bei den man nur bei intensiver sportlicher Betätigung unter Atemnot leidet.

Sie bemerken vielleicht:

  • trockenen Reizhusten, besonders nachts
  • pfeifende oder rasselnde Atmung
  • Engegefühl in der Brust
  • Kurzatmigkeit bei Belastung
  • häufige „Bronchitis“, die nicht richtig ausheilt

Treten diese Beschwerden wiederholt auf oder wachen Sie nachts wegen Atemnot auf, sollten Sie ärztlichen Rat einholen. Unbehandeltes Asthma bronchiale kann sich verschlechtern und den Alltag stark einschränken.

Frühes Handeln schützt Ihre Lunge.


Diagnose und Untersuchungsmethoden

Sie fragen sich: Wie findet man sicher heraus, ob es wirklich Asthma bronchiale ist?

Im mvz|krause nehmen wir uns Zeit für eine gründliche Untersuchung. Erfahrene Fachärzte und modernste Geräte helfen, die Ursache Ihrer Beschwerden genau zu klären.

Gespräch und Anamnese

Wir sprechen ausführlich über Ihre Symptome, Ihren Alltag und mögliche Auslöser. Schon dieses Gespräch liefert oft wichtige Hinweise.

Lungenfunktionstest

Mit der sogenannten Bodyplethysmographie messen wir, wie viel Luft Sie ein- und ausatmen können. Das Gerät zeigt, ob Ihre Bronchien verengt sind.

Bronchien-Erweiterungstest

Sie inhalieren ein Medikament, das die Atemwege öffnet. Verbessern sich die Werte danach deutlich, spricht das für Asthma bronchiale.

Provokationstest (Methacholinprovokation)

Wenn Ihre Bronchien nicht eingeengt sind, kann überprüft werden, ob sich Ihre Bronchien einengen lassen („provozieren“). Dadurch kann ebenfalls ein Asthma nachgewiesen werden.

NO-Messung

Hier wird untersucht, ob sich in Ihren Atemwege eine “asthmatische” Entzündung nachweisen lässt. Diese Untersuchung wird bisher nur in bestimmten Situationen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Allergietests

Haut- oder Bluttests helfen zu klären, ob Allergien Ihre Beschwerden auslösen.

Diese gezielte Diagnostik ermöglicht eine passgenaue Therapie statt eines „Versuchs auf gut Glück“.


Behandlungsmöglichkeiten bei mvz|krause

Die wichtigste Botschaft zuerst: Sie können Asthma bronchiale gut kontrollieren. Viele Patienten leben mit der richtigen Therapie nahezu beschwerdefrei.

Im mvz|krause erstellen wir individuelle Therapiekonzepte, abgestimmt auf Ihre Lebenssituation.

Inhalative Medikamente

Die meisten Medikamente werden inhaliert, also eingeatmet. So gelangen sie direkt in die Lunge.

Es gibt:

  • entzündungshemmende Sprays (sie “beruhigen” die Schleimhaut)
  • bronchienerweiternde Mittel (sie öffnen die Atemwege schnell)

In besonderen Situationen kommen nachfolgende Medikamente in Betracht:

  • entzündungshemmende Mittel in Tablettenform (Montelukast, Prednisolon)
  • therapeutische Antikörper, sogenannte Biologicals

Sie lernen bei uns genau, wie Sie den Inhalator richtig anwenden. Kleine Technikfehler können die Wirkung stark verringern.

Allergiebehandlung

Liegt dem Asthma bronchiale eine Allergie zugrunde, helfen spezielle Maßnahmen wie Allergenvermeidung oder eine Hyposensibilisierung (Gewöhnung an den Auslöser).

Schulung und Training

Wissen gibt Sicherheit. In Schulungen erfahren Sie, wie Sie Warnzeichen früh erkennen, Medikamente richtig einsetzen und im Notfall reagieren.

Atemübungen oder Lungensport stärken zusätzlich Ihre Lunge.

Lebensstil-Anpassungen

Rauchverzicht, regelmäßige Bewegung und ein gutes Gewichtsmanagement entlasten die Atemwege spürbar.

Gemeinsam finden wir Lösungen, die in Ihren Alltag passen.


Prognose und Lebensqualität

Viele Menschen erschrecken, wenn sie die Diagnose Asthma bronchiale hören. Doch mit moderner Medizin sieht die Zukunft meist sehr positiv aus.

Gut eingestelltes Asthma bedeutet:

  • weniger Anfälle
  • ruhiger Schlaf
  • mehr Belastbarkeit
  • aktive Freizeitgestaltung

Kinder können toben, Erwachsene Sport treiben oder reisen. Die Krankheit muss Sie nicht bremsen.

Regelmäßige Kontrollen helfen, die Therapie anzupassen. So bleibt Ihre Lunge langfristig stabil.


Fazit: Mit Asthma bronchiale wieder frei atmen

Atemnot macht Angst. Gleichzeitig bietet Asthma bronchiale viele Möglichkeiten zur Behandlung. Eine frühe Diagnose und eine persönliche Betreuung machen den Unterschied.

Im mvz|krause begleiten Sie erfahrene Fachärzte mit moderner Diagnostik, individuellen Therapiekonzepten und viel Einfühlungsvermögen. Gemeinsam entwickeln wir einen Plan, der zu Ihrem Leben passt.

Vereinbaren Sie gern einen Termin und lassen Sie sich beraten. Damit Sie wieder tief durchatmen und jeden Tag unbeschwert genießen können.

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